Die korrektive Zahnmedizin kann heutzutage auf Veneers in all ihren Varianten nicht mehr verzichten. Mit Veneers werden Risse überdeckt, Zahnbilder angeglichen, abgebrochene Zähne repariert und restauriert und Zahnverfärbungen effektiv überdeckt. Daneben sind die hauchdünnen Keramik- oder Porzellanschalen auch noch lichtdurchlässig.

Wie bei allen Qualitätsprodukten gibt es auch bei den Veneers Varianten, die sich den unterschiedlichen Kundenbedürfnissen angepasst haben. Diese Varianten nennt man konventionelle Veneers, Non-Prep-Veneers, Veneers-to-Go oder auch Composite-Veneers.

Verschiedenen Veneers

Die folgenden Veneer-Arten unterscheiden sich im Aufwand der Produktion, der Zeit, die man beim Zahnarzt verbringt und im Produktionsmaterial.

Konventionelles oder invasives Veneer

Gefertigt werden konventionelle Veneers aus Keramik. Vor dem Ankleben der Keramikschale wird vom Zahn darunter eine Schicht zwischen 0,3 und 0,9 Millimeter abgeschliffen. Konventionelle Veneers werden passgenau nach einem Abdruck in einem Labor hergestellt. Pro Zahn dauert das Auftragen der Schale rund eine halbe Stunde.

Non-Prep- oder nicht-invasives Veneer

Mit maximal 0,3 Millimeter Dicke sind die Non-Prep-Veneers bedeutend dünner als die invasiven Veneers. Ein anderer Pluspunkt gegenüber diesen ist, dass man bei nicht-invasiven Veneers den Zahnschmelz nicht abtragen muss. Das Veneer wird direkt darauf geklebt. Das Anbringen von Non-Prep-Veneers verläuft in der Regel absolut schmerzfrei.

Composite-Veneers

Im Gegensatz zu den anderen Veneer-Arten bestehen die Composite-Veneers aus zahnmedizinisch geprüftem Kunststoff. Composite-Veneers werden sofort auf den Zahn aufgebracht. Sie dienen aber lediglich vorübergehend als Lösung – meist so lange, bis ein konventionelles Veneer vom Zahnarzt an Ort und Stelle auf dem Zahn befestigt werden kann.

Veneers-to-Go

Ohne den Umweg über ein Labor zu gehen kann man sich beim Zahnarzt ein Veneer-to-Go, also ein Sofort-Veneer, anpassen und einsetzen lassen. Hergestellt werden diese Veneers aus einer Kunststoff-Keramik-Mischung oder auch ausschließlich aus Keramik. Der Zahnarzt schleift dabei sehr wenig vom Zahnbelag weg, um anschließend selbst das Veneer-to-Go anzufertigen. Im Vergleich mit anderen Veneers ist das Veneer-to-Go das günstigste, da die Anpassung und Herstellung lediglich eine Sitzung beim Zahnarzt erfordert.

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